Gestern noch bei karibischen Temperaturen in der Ochsenschlacht Eskimorolle geübt und danach ein hartes Match Kanupolo gespielt ging es heute bei dem Traumwetter auf die Donau.

Aber Ätsch – so einfach ging es diesmal nicht – normalerweise rutschen wir ja bei dem schönen Schnee genüsslich in die Donau, aber unser Heimathafen war im falschen Aggregatzustand.

Total vereister Einstieg

Also gaanz vorsichtig mit der Paddelbrücke in die Boote, Spritzdecke zu und dann erstmal ordentlich Ruckeln bis die Eisdecke einbricht. Kurz warten bis die große Scholle weggetrieben ist und dann ging´s endlich los. Kurz nach der Autobahnbrücke bemerkten wir kleine Eisschlieren dachten uns aber noch nichts dabei. Kurz danach auf Höhe des Pionierhafens ging´s dann los – auf einmal krachte es am kurz am Bug. Ab hier bildeten sich die ersten Schlieren zu „Schollen“ und je näher wir ans Bayernwerk kamen umso größer wurden diese. Ab hier wurde es nun wirklich anstrengend und spaßig zugleich – wir ackerten uns durch bis zu 50 Meter große 1 – 3mm Schollen.

direkt vorm Bayernwerk, das gesamte Becken hinter uns zugefroren

Der Rückweg wurde dann richtig schweißtreibend, da sich immer mehr Eis bildete und ein besonderes Erlebnis, wenn´s bei jedem Paddelschlag kracht und das Eis am Bug splittert 🙂

Blick Richtung Ingolstadt

Beim Einstieg wussten wir, dass der Ausstieg beim Einstieg nicht funktioniert 🙂 beziehungsweise hatten wir keine Lust am Schluss bei Außentemperatur von 14 Grad Minus und Wassertemperatur bei 0,2 Grad Plus doch noch baden zu gehen. Also peilten wir die wenigen herausragenden Steine unter der Eisenbahnbrücke an und kletterten dann etwas akrobatisch raus. Schee war´s!

Nachtrag:

einen Tag vorher eine leichte Eiskruste als Mike startete…

ein paat Tage später legte Mike dann die Axt an !

Donausteg