Nachdem die Teilnehmer von unserem ersten Wildwassercamp in Lofer gebittelt und gebettelt hatten dieses Jahr noch einmal loszulegen haben wir den Fehler gemacht und ja gesagt ­čÖé

Warum? Weil wir ja auch nicht riechen konnten, dass es ein derart trockener Sommer werden w├╝rde…denn eigentlich wollten wir ja wieder nach Lofer, da dort gerade f├╝r unsere Ein- & Aufsteiger ideale Bachabschnitte zu finden sind. Eine Woche vorher aber zeichnete es sich bereits ab, dass der starke Regen nicht lange genug war und wir notgedrungen eine Alternative finden mussten, denn absagen ging ja bei der Vorfreude gar nicht. Soca? Zu wenig. Salza. Dito, Lech. Dito. Ohjemine – was tun?!

Na was soll┬┤s – wir legen einen Zahn zu und w├Ąhlen notgedrungen den Inn, genauer die Imster Schlucht mit wuchtigem Wasser bis in den dritten Grad – Rock ┬┤n Roll ­čÖé

Wir versprachen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die maximal mit Wildwasser II gerechnet hatten, dass wir guter Dinge sind alle heile bis zum Ausstieg zu bringen und los ging┬┤s los!

 

In 3 Gruppen paddelten wir los um gleich die ersten gro├čen Augen zu sehen da es ja unter der Rohrschwalbenbr├╝cke gleich mit schicken Wellen abw├Ąrts geht.

Nach kurzer Zeit und ein paar Schwimmeinlagen ging┬┤s bei bestem Wetter munter von Kehrwasser zu Kehrwasser ­čÖé

…. und dann ging┬┤s mal richtig sch├Ân runter mit m├Ąchtigen Wellen, die den Adrenalinpegel m├Ąchtig anschwellen lie├čen und einem nicht zu verachtenden LOCH garniert, das sich ein paar doch etwas n├Ąher angeguckt haben. Von sauber durch und vorbei bis richtig rein zum Testen der Rotation im Kajak. Kurzum – wir haben alle wieder eingesammelt und weiter ging┬┤s ­čÖé


da konnte Nicki mit Helmuts Hilfe sogar mal ihren Alten abschleppen ­čÖé

aber wie man sieht – wer so strahlt hat┬┤s genossen ­čÖé

Der erste wilde Tage endete nach knapp 5 Stunden mit einem wohl zur Tradition mutierendem Curry, welches durch flei├čiges Gem├╝seschnippeln vorbereitet wurde, w├Ąhrend Helmut, Sebe und der Koch noch einen fixen Feierabendrun machten.

Sebe

Die Imster Schlucht hat die Gruppe so gefordert, dass mit 17 Paddlern nicht mal 1,5 Kisten Augustiner geleert wurden und die meisten fr├╝h im Zelt waren ­čÖé

volle K├Ârperbeherschung ­čÖé

Tag 2

Beim Fr├╝hst├╝ck blickten wir in ├╝berwiegend m├╝de Augen, der Ein-/Umstieg auf den Wasserdruck des Inn sa├č den meisten doch noch ordentlich in den Knochen und so starteten wir mit einer etwas verkleinerten Gruppe. Leider mit deutlich weniger Wasser als am Vortag aber immer noch genug um ordentlich Spa├č zu haben.

Immer wieder wunderbare Kehrwasser und Wellen luden zum Spielen ein

Die Planung f├╝r die f├╝r 2019 l├Ąuft auf Hochtouren und bis dahin hier zum Sattsehen noch ein paar Bilder ­čÖé